Günter Pilger

Garzweiler

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Braunkohletagebau Garzweiler

In NRW zwischen  Düsseldorf und Aachen liegt bei der Gemeinde Jüchen der vom RWE betriebene Braunkohletagebau Garzweiler. Zahlreiche Dörfer mussten dem Abbau weichen, so ist das Dorf Garzweiler, nach dem der Abbau benannt wurde, längst abgebaggert.

Der Abbau erfolgt in 2 Stufen. Zu dem seit längerem bestehenden Abbaugebiet Garzweiler I  mit 66 km²  kam 2006 der zweite Abschnitt Garzweiler II westlich der inzwischen abgerissenen Autobahn A44 mit 44 km² hinzu. Der Braunkohlevorrat hier beträgt 1,3Mrd t und wird in den umliegenden Kraftwerken für die Stromerzeugung verwendet.

Die Braunkohle findet man in drei Flözen, die zusammen 40 Meter stark sind und in einer Tiefe von 40-160 Meter liegen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Garzweiler 
Tagebau Garzweiler (RWE)

Fotos vom 22. Mai 2008


Das Abbaugebiet Garzweiler I mit einer Größe von 66 km²

Panorama vom Aussichtspunkt südlich von Jüchen

Panorama Garzweiler I
Bild größer

 

Garzweiler I Garzweiler I
 

Schaufelradbagger 258 von O&K

Schaufelradbagger 258 von O&K
Gesamtansicht mit Absetzer (links) und Förderband
Bild größer

Schaufelradbagger 258 von O&K
Schaufelrad.
Ein Arbeiter am Kompressor (unten Mitte) macht die Größenverhältnisse deutlich.

 

Schaufelradbagger 258 von O&K
Das Fahrwerk
7 Schaufelradbagger sind im Einsatz, die mit je 4 Mann bedient werden.

Einige Zahlen dazu:

  von bis
Tagesleistung 60.000m³ 240.000m³
Masse 3.500t 13.500t
Schauferad-
durchmesser
11,7m 21,6m
Gesamtlänge 153m 240m
Gesamthöhe 43m 96m

 Hinzu kommen noch 7 Absetzer und 66km Bandanlagen.


Das Abbaugebiet Garzweiler II mit einer Größe von 44 km²

Gemeinde Jüchen-Holz und Immenrath

Die Dörfer sind größtenteils schon verlassen, die Häuser sind gegen Vandalismus gesichert oder auch schon abgerissen. Nur selten ist noch ein Bewohner anzutreffen.

Gemeinde Jüchen-Holz
 

Gemeinde Jüchen-Holz

Wasserturm von Jüchen-Holz
Wasserturm von Jüchen-Holz
Immenrather Mühle von 1631
Immenrather Mühle von 1631

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