Museum Folkwang
Natürlich darf auf dieser Homepage das Museum Folkwang nicht fehlen.
Leider ist es nicht erlaubt, wie in Museen dieser Art allgemein
üblich, in den Ausstellungsräumen zu fotografieren. So beschränke
ich mich darauf, das Museum vorzustellen und einen Eindruck
von der Architektur zu vermitteln.
Die Ausstellung
Der
Ursprung des Museums geht auf die Sammlung von Karl Ernst Osthaus
zurück, der 1902 in Hagen ein Kunstmuseum eröffnete. Nach seinem Tod
1921 gelang die Sammlung nach Essen, wo sie vom
Folkwang-Museumsverein übernommen wurde. Gezeigt werden Werke der
Bereiche Impressionismus, Expressionismus, Surrealismus
und weiterer Stilrichtungen der Modernen Kunst. Die Sammlung umfasst
ca. 550 Bilder und 250 Plastiken von Künstlern wie beispielsweise
Cézanne, Gauguin, van Gogh, C. D. Friedrich, Carus, Courbet, Daumier,
Manet und Renoir. Zur Sammlung gehört ebenfalls eine separate
Ausstellung der Fotografie mit 50.000 Fotos.
Angegliedert ist das Deutsche Plakat Museum mit 340.000 Plakaten,
welches 2010 eröffnet wird.
Das Gebäude
2006
übernahm die "Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung" die
Finanzierung des Erweiterungsbaus in Höhe von 55 Mio. Euro. Nach 2
Jahren Bauzeit wurde am 28. Januar 2010 der Neubau von David
Chipperfield Architects im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010
eröffnet.
Dieser Erweiterungsbau wurde
nördlich des bereits vorhandenen Gebäudes errichtet und
verbindet die bestehende Architektur mit modernen Elementen. Die
Neubaufläche beträgt 25.000 Quadratmetern, bestehend aus sechs
Baukörpern und vier Innenhöfen, Gärten und Wandelhallen. Sie
schließt sich mit dem öffentlich zugänglichen Eingangsbereich
ohne Niveauunterschiede an die bestehenden Ausstellungsräume an.
Sehenswert sind auch die Skulpturen im Umfeld des Museums.

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