Das Schloss Burg
liegt im Solinger Stadtteil Burg an der Wupper
. Es ist die größte
rekonstruierte Burganlage des Bergischen Landes.
Erbaut wurde das Schloss Anfang des 12. Jahrhunderts etwa
ab 1133 von Graf Adolf II. von Berg (auch: vom Berge, de Berge).
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss zerstört. Nach
teilweisem Wiederaufbau und zeitweiliger gewerblicher Nutzung u.
a. als Wolldeckenfabrik wurde um 1849 das Dach des Hauptgebäudes
(Palas) zur Gewinnung von Baumaterial abgetragen. Ab da verfiel
die Burg zur Ruine.
Ab 1890 erfolgte der Wiederaufbau nach alten Plänen durch den
1887 gegründeten Schlossbauverein. Heutige Nutzung als Museum des
Bergischen Landes, als Gedenkstätte des Deutschen Ostens -
Mahnmal der Vertreibung in Europa und als Veranstaltungsort.
Der Besuch lässt sich leicht mit einer Besichtigung der Müngstener
Brücke verbinden. Ein einstündiger Wanderweg von dort führt
in südlicher Richtung immer an der Wupper entlang zum Fuße der
Burg. Hier kann man mit dem Sessellift hoch fahren oder auch den
Berg zu Fuß erklimmen. Anschließend schmeckt die Bergische
Kaffeetafel in den zahlreichen Lokalen dort oben mit weiter Sicht
in das Bergische Land um so besser. |