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Ruhrgebiet im Blickpunkt



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Bergwanderung Herzogstand (1731m) - Heimgarten (1790m)
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Beide Berge gehören zu den oberbayerischen Voralpen.
2 Aufstiegsvarianten auf den Herzogstand sind dem
Verfasser bekannt, für beide braucht man etwa 2 1/2 Stunden und führen
zunächst zum Herzogstandhaus.
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Ausgangspunkt ist der
Parkplatz der Herzogstandbahn
(gebührenpflichtig) am Walchensee (804m) Er liegt an der ersten Rechtskurve
der B11 wenn man aus Richtung Mittenwald kommt. In knapp 2 Stunden
erreicht man auf einem schattigen, nicht sehr steilen Weg, der in
Serpentinen durch einen Bergwald führt, das Herzogstandhaus. Immer wieder
bieten sich dabei wunderbare Tiefenblicke auf den See. Dieser Weg ist
zu empfehlen, wenn man beim Abstieg über den Heimgarten wieder
am Parkplatz ankommen will.
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Ausgangspunkt ist der kleine (meistens besetzte)
Parkplatz am Kesselberg
, südlich der Passhöhe der Strasse Kochel -
Urfeld. Man geht nun auf der breiten Forststraße, dem ehemaligen
Reitweg König Ludwigs, bequem nach oben. Dieser Weg ist etwas
langweiliger, staubiger und sonniger als die 1. Variante, bietet aber bessere Ausblicke auf den
Walchensee. Beim Abstieg über den Heimgarten muss man dann aber
noch eine Stunde Weg entlang des Walchensees zurück zum Auto
einplanen.
Aug. 2007
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Herzogstand
Auf der sonnigen
Terrasse des Herzogstandhauses (falls man sich das richtige Wetter
ausgesucht hat) lässt sich herrlich Brotzeit machen und dabei den Blick
auf Walchensee und Karwendel genießen.
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Blick vom Aufstiegsweg (1. Variante) auf den Walchensee und die Halbinsel Zwergern |

Das Herzogstandhaus (1575m)

Berggasthaus Herzogstand
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Den Gipfel mit dem Aussichtspavillon erreicht man etwa in
einer weiteren 3/4 Stunde auf einem breiten, leichten Serpentinenweg, der
auch von Seilbahnfahrer gemeistert werden kann. Das Panorama ist berühmt.
Er reicht von den oberbayerischen Seen im Norden zu unzähligen
Alpengipfeln im Süden. |

Gipfel des Herzogstands
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Blick vom Gipfel auf den Martinskopf, Herzogstandhaus und
Walchensee. Links ist der Aufstiegsweg der 2. Variante zu sehen.
Der Blick nach Norden wurde leider durch Nebel verhindert.
Man erkennt hier die bequemen Wanderwege, falls man mit der
Seilbahn zum gemütlichen Wandern heraufgekommen ist. |
Grat zum Heimgarten
Vom Herzogstand sieht man nun deutlich den Gratweg
hinüber zum Heimgarten und erkennt, dass Schwindelfreiheit und
Trittsicherheit erforderlich sind. Streckenweise sind Drahtseile zur
Sicherung gespannt. In 1,5 Stunden erreicht man über kleinere Auf- und
Abstiege den Heimgarten. Dieser Weg ist nichts mehr für normale
Seilbahn-Halbschuhtouristen!
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Der Gratweg vom Herzogstand (rechts) zum
Heimgarten (oben links). Der Grat am Nordhang der Alpen als
Wetterscheide.
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Blick vom Grat auf den 1100m tiefer liegenden Kochelsee. Rechts unten
erkennt man das Walchenseekraftwerk.
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Heimgarten
Einkehr in der Heimgartenhütte direkt unterhalb des
Gipfelkreuzes. Der Unterschied zwischen beiden Häusern, Herzogstandhaus
und Heimgartenhütte, ist offensichtlich. Auf der ersten ist bedingt durch
die Seilbahn Massentourismus anzutreffen, auf der zweiten sind nur noch
die Bergwanderer unter sich.
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Gipfelkreuz des Heimgarten, rechts unten die Heimgartenhütte
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Geschafft!
22. Aug. 2007
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Blick vom Heimgarten Richtung Nordwesten.
In Bildmitte der Staffelsee, rechts davon Murnau.
Vorn der Aufstiegsweg von Ohlstadt.

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Die Heimgartenhütte (1790m) mit Selbstbedienung.
Draußen wird gerade die Zither gespielt. Hier herrscht eine ganz
andere Atmosphäre als auf dem Hergzogstandhaus.
Heimgartenhütte |

Blick vom Heimgarten auf den Herzogstand (links) und den
Fahrenbergkopf (rechts) auf den die Seilbahn führt. |

Blick vom Heimgarten nach Süden Richtung Karwendel |
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Der Abstieg zum Parkplatz am Walchensee dauert etwa 2,5
Stunden. Er führt über die Ohlstädter Alm (Achtung: freilaufende
Rindviecher
) und dann ständig
durch den Wald nach unten. Man beachte die Warnhinweise, wegen
Absturzgefahr nicht den Weg zu verlassen. Während das Abstieges am
späten Nachmittag traf der Verfasser keinen Menschen mehr, was im Falle
eines Unfalles unangenehm werden könnte. |
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Blick beim Abstieg auf den Walchensee
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Eventuell ist
es sinnvoll, die Wanderung in umgekehrter Richtung zu unternehmen.
Dann kann man bei einer Wetterverschlechterung mit der Seilbahn am
Herzogstand "absteigen". |
Tourenbeschreibung bei Alpinlager |
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