Wulff,
Merkels Bundespräsident (Jan. 2012)
Ein Freund von Carsten Maschmeyer
kann nicht mein Präsident sein!
Sitzen ist steuerpflichtig
(Aug 2011)
Wer sitzt zahlt hierfür Steuern, wer steht erhält eine
Steuerermäßigung. Das ist Unsinn, denken Sie. Falsch
- Realsatire! Der Bundesfinanzhof entschied, dass an
der Pommesbude, an der man nur im Stehen essen kann,
7% MwSt fällig sind, an der mit Sitzgelegenheit
19%.
Wen wundert es da noch, dass 70% der weltweiten Steuerliteratur
in deutscher Sprache verfasst sind. Was unsere Bürokraten
anfassen, das machen sie gründlich.
Haben Sie ein eigenes WC? (Juli 2011)
Die Frage kommt Ihnen unsinnig oder gar blödsinnig vor?
Mir auch!
Zu finden ist sie im Fragebogen des Zensus2011. Das
Ärgerliche daran ist, dass der Bürger zur Beantwortung
solchen Nonsens auch noch das Porto selber zahlen muss.
Griechenlandkrise und die
privaten Gläubiger (Juni 2011)
Griechenland
hat sich mit gefälschten Zahlen in die EURO-Zone hineingemogelt.
Die Politiker in ihrer Europabesoffenheit haben nicht
so genau hinschauen wollen und als der Betrug
bekannt wurde, die Betrüger nicht wieder herausgeworfen.
Jetzt sollen die privaten Gläubiger für das Versagen
der Politik haften. Das in Ordnung zu bringen, ist Sache
der EU-Mitglieder, was leider "Steuerzahler"
heißt.
Verfassungswidriges
Wahlrecht (Juni 2011)
Das Wahlrecht ist in Bezug auf die Überhangmandate
verfassungswidrig. Das stelle das Bundesverfassungsgericht
schon im Sommer 2008 fest und setzte für eine Korrektur
eine großzügige Frist von 3 Jahren (bis Juni 2011).
Diese Frist läuft jetzt aus. Das Parlament hat nichts
getan und somit das Verfassungsgericht missachtet. Die
Regierungsparteien CDU und FDP sind die Blockierer,
sie sorgen sich um ihre Macht. Wäre jetzt Bundestagswahl,
wäre sie verfassungswidrig. Die wenigen Wähler, die
noch bereit sind zu wählen, könnten getrost zu Hause
bleiben. Die Politikverdrossenheit wächst.
Schon
bei der Hartz-4-Neuregelung ist das Parlament nicht
termingerecht fertig geworden.
3€ mehr
(Jan. 2011)
Für 2011 verteilen unsere Politiker neue "Wohltaten":
die Werbungskostenpauschale wird von 920€ auf 10px00€
erhöht. Im Ergebnis dürfte damit jeder Arbeitnehmer
3€ mehr zur Verfügung haben. DREI EURO!
Wie weltfremd und entrückt von den Menschen sind eigentlich
unsere Volksvertreter, wenn sie meinen, mit dieser Summe
wäre irgendetwas erreicht? Solche Gesetze sind der Mühe
nicht wert! Aber Hauptsache, die Parlamentarier konnten
mal wieder heftig debattieren und sich gegenseitig runterputzen.
"Der
Berg kreißte Berg und gebar eine Maus"
6% für den Staat -
2 % für den Bürger
6% beträgt der Strafzins des Finanzamtes. Er wird auch
dann fällig, wenn sich das Finanzamt jahrelang mit dem
Steuerbescheid Zeit lässt, dem Steuerzahler also keine
Schuld trifft. Im Gegenzug bekommt der Sparer bei seiner
Bank bestenfalls 2% Habenzins, steuerpflichtig versteht
sich. So belohnt sich der Staat für seine eigene Bummelei!
Ablage
für Wahlreden:

Das 500.000.000.000€-Rettungspaket für die Banken
(Okt. 2008)
Ein Rettungspaket vom Steuerzahler für die stolzen deutschen
Banken mit ihren hochbezahlten Managern: Wenn die Lage
nicht so furchtbar ernst wäre, man könnte herzlich darüber
lachen!
Bei dem nächsten Rentenerhöhungstermin wird das Geschrei
der Politiker wieder groß sein!
Wie die Kesselflicker (Nov. 2007)
Die Koalition ist sich ausnahmsweise einig. Ohne wochenlanges
Gezerre genehmigen sie sich eine 10px% Diätenerhöhung.
Zum Vergleich: die Renten werden 2008 um 1% steigen.
Sonst arbeitet die Koalition weniger effektiv. Wochenlang
streitet man sich wie die Kesselflicker über jedes Problem,
nur wenn es um die eigenen Pfründe geht, zeigt man noch
Handlungsfähigkeit. Die Opposition (Grüne, Linke, FDP)
stimmten zwar dagegen, aber es ist nicht bekannt, dass
sie ihre Erhöhung gemeinnützigen Zwecken spenden werden.
Sie konnten gefahrlos opponieren und damit bei ihrer
Klientel Pluspunkte sammeln, wussten sie doch, dass
sie trotzdem die Erhöhung bekommen werden.
Der große Bluff (Okt.
2007)
Gerd Schröder entdeckte im Wahlkampf 1998 sein Herz
für die kleinen Leute. Er bezeichnete die Rentenkürzungspläne
der Kohl-Regierung lautstark als "unanständig".
Als er aber an der Macht war, griff er den Rentnern
noch viel tiefer in die Tasche!
Nun entdeckt Kurt Beck unter dem Druck der "Linken"
sein soziales Gewissen ......
Warum sollen die Wähler der SPD noch Mal auf den Leim
gehen?
Die Bahn nach der Privatisierung
(Okt. 2007)
Endstation
Ungleiche Fristen (Okt. 2007)
Der Bürger hat genau einen Monat
Zeit, beim Finanzamt Einspruch einzulegen. Da der normale
Bürger keine Chance hat, das Steuerchaos zu durchblicken
und oftmals verspätet über die Rechtssprechung in den
Medien informiert wird, ist diese Frist viel zu kurz
bemessen.
Das Finanzamt hat 10px Jahre
Zeit, in alten Sachen rumzuwühlen; 120 mal so lang wie
der Steuerpflichtige! Das ist Recht, Gerechtigkeit sieht
anders aus. Es ist ein Skandal, wie der Staat immer
wieder mit seinen Bürgern umspringt.
Die Kleinen sponsern die Großen(Mai 2007)
Der Bundestag beschloss die
Reform der Unternehmenssteuern. Die Großindustrie zahlt
jährlich 5 Mrd. Steuern weniger, wenn sie denn überhaupt
was zahlt.
Das Geld stammt von den sog.
kleinen Leuten:
-
Von der Rentensteuer
-
Von der erneuten Halbierung
des Sparerfreibetrages (von ursprünglich 3000€ auf
750€)
-
Von der Mehrwertsteuererhöhung
um 3%
-
Von der Abgeltungssteuer,
die besonders Aktiensparer (Altersvorsorge) trifft
Solche Gesetze werden den SED-PDS-WASG-Linken
noch mehr Zulauf bringen und das ist nicht gut für unser
Land, aber das wird dann von CDU und SPD mit Krokodilstränen
beklagt.
Alte zählen nicht (Feb 2007)
Ein Meinungsforschungsinstitut
(den Namen lasse ich mal lieber weg) rief mich an, um
meine Meinung zu Funk und Fernsehen zu hören. Zuerst
wurde gefragt, ob Personen zwischen 19 und 59 Jahren
im Haushalt leben. Als ich das verneinte, war das Gespräch
auch schon beendet.
Die hatten einfach kein Interesse
an der Meinung eines über 59-Jährigen. Das ist Altersdiskrimierung!
Es ist schon schlimm genug, wenn die Gesellschaft in
Teilen den Alten den Eindruck vermittelt, als würde
sie ihnen nicht die Rente gönnen. Aber jetzt werden
wir auch noch nicht einmal mehr nach unserer Meinung
gefragt. Wir zählen einfach nicht mehr!
Da lässt sich auch leicht vorstellen,
für welche Altersgruppe heute nur noch Fernsehen produziert
wird. "Deutschland sucht den Superstar", "Big
Brother" und ähnlich geistreiche Produkte lassen
grüßen.
Nach Auskunft des
Büros
gegen Altersdiskriminierung e.V. besteht keine gesetzlich
Handhabe gegen diese Form der Altersdiskriminierung.
Die Abgeordneten wollten das nicht im Gesetz drinstehen
haben und haben sich dem Druck der Wirtschaftslobby
gebeugt.
Hundefutter und Windel (Jan 2007)
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7%
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19%
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Äpfel
Kaffeebohnen
Pferde
Taxi
Schokolade
Hundefutter
Zahnersatz
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Apfelsaft
Tasse Kaffee
Esel
Bahncard
Medikamente
Windel
Zahnbürste
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Was beides mit einander
zu tun hat? Auf den ersten Blick nichts, es
sei denn, man schaut sich die Mehrwertsteuerliste
an. Hundefutter wird mit dem ermäßigten Steuersatz
von 7% beaufschlagt (wie Lebensmittel), für
Windel gelten 19%. Die Hunde sind dem Staat
also wichtiger als die Babys. Auch sonst herrscht
in der Mehrwertsteuerliste Chaos.
"Diese Liste ist
ein Ergebnis erfolgreicher Lobbyarbeit"
(Karl Heinz Däke, Präsident des Steuerzahlerbundes).
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Neue Benzinpreislüge der
Regierung(Sept. 2006)
Am 1.1.2007 werden
Benzin und Diesel rund 6 Cent teurer. 3 Cent weil Biokraftstoff
beigemischt werden soll, 3 Cent wegen der Mehrwertsteuererhöhung.
Trauen Sie keinem Politiker,
der mal wieder die hohen Treibstoffpreise beklagt und
den Mineralölgesellschaften die Schuld gibt. Die Politik
ist für die Preistreiberei verantwortlich! Ihr Name
ist Merkel und Beck!
Unfair (Sept. 2006)
"Es ist unfair, Regierungsparteien
an ihren Wahlversprechen zu messen", sagte Franz
Müntefering, der Vizekanzler.
Eigentlich sagt er damit nichts
Neues. Die Wähler wissen längst, was sie von Wahlversprechen
zu halten haben. Neu ist höchstens, dass es mal einer
von denen zugibt. Jetzt haben wir es aber aus berufenem
Munde: es lohnt sich nicht mehr, denen zuzuhören, oder
noch kürzer: Politiker lügen sowieso.
Merkels Sündenregister (Juli 2006)
Damit wir es bis zur nächsten
Wahl nicht vergessen. Bis jetzt hat sie:
-
Die Mehrwertsteuer um 3
% erhöht
-
Die Pendlerpauschale gekürzt
-
Den Sparerfreibetrag halbiert
-
Den Krankenkassenbeitrag
um 0,5% erhöht, nennt sich Gesundheitsreform

-
Gesundheitssoli angekündigt
-
Unbeschränkte Besteuerung
von Veräußerungsgewinnen angekündigt
Ich fürchte, die Liste ist noch
lange nicht zu Ende!
Wie glaubwürdig ist die Politik? (Juni 2006)
Man stelle sich vor: Gerhard
Schröder wäre noch Kanzler und würde die höchste Steuererhöhung
in der Geschichte der Republik verkünden. Wie würde
sich wohl die Union, speziell Frau Merkel verhalten.
Sie würde lautstark über die Regierung herfallen. Und
jetzt, da nicht Schröder, sondern Merkel Kanzler ist?
Eben!
Wer sich fragt, ob ein Politiker
glaubwürdig ist, sollte sich fragen, ob er ihm einen
Gebrauchtwagen abkaufen würde. Vor dieser Frage gestellt,
würde ich zu Fuß gehen.
Die Bankrotteure als Retter (Juni 2006)
Die Erhöhung der Mehrwertsteuer
soll, so Merkel, zur Sanierung der Staatsfinanzen verwendet
werden. Diese befinden sich in der Tat in einem katastrophalen
Zustand. Doch wer ist dafür verantwortlich? Es sind
die gleichen "Fachleute", die jahrzehntelang
die Finanzen ruiniert haben und jetzt natürlich genau
wissen, wie man das wieder in Ordnung bringt! Da kann
man doch gleich einen Wolf zum Schafshüten nehmen.
Benzinpreiserhöhung - der Staat weint Krokodilstränen
(April 2006)
Immer wieder prangert der Staat
die Preistreiberei an den Tankstellen an, wie gerade
Verkehrsminister Tiefensee. Sicherlich nicht zu Unrecht.
Dennoch ist dieses Klagen heuchlerisch. Fakt ist, dass
65% des Benzinpreises aus verschiedenen Steuern (Mineralöl-
Öko-, Mehrwertsteuer) besteht. Weitere 3 % Mehrwertsteuer
kommen 2007 dazu. Damit bestimmt der Staat in erster
Linie den Preis und nicht die Ölgesellschaften. Er verdient
sogar bei jeder Preiserhöhung kräftig mit. Mit 65% ist
er dabei.
Eine ähnliche, aber genauso
heuchlerische Kritik ist immer wieder bei Strompreiserhöhungen
zu hören, auch die werden zu einem großen Teil durch
verschiedene Steuern bestimmt.
"Unbürokratische Hilfe " (April 2006)
verspricht immer wieder der
Staat im Katastrophenfall seinen Bürgern, wie jüngst
beim Elbehochwasser. Dagegen ist nichts zu sagen, jedoch
die Formulierung "unbürokratisch" gibt Anlass
zur Kritik. Weiß der Staat überhaupt, was das ist? Ist
er nicht ein Symbol der Bürokratie schlechthin? Solche
Versprechen kommen mir dann immer wieder vor, wie ein
Schuldeingeständnis; wie eine Selbsterkenntnis, die
ohne Folgen bleibt. Bürokratieabbau wäre die Schlussfolgerung
dieser Selbsterkenntnis. Darauf wartet der Bürger jedoch
vergebens. Hoffentlich nicht auch die versprochene Hilfe!
Der Staat hat kein Unrechtsbewusstsein (März 2006)
Es kommt immer wieder vor, dass
sich Bürger vor den höchsten Bundesgerichten (Verfassung,
Finanzen, Sozial) ihr Recht erstreiten müssen. Das Ergebnis
ist dann jedes Mal eine Ohrfeige für den Gesetzgeber.
Wie kommt es dazu? Der Gesetzgeber verfügt über einen
Stab hochqualifizierter Ratgeber und Rechtsexperten.
Dennoch werden Gesetze beschlossen, die, wie sich später
vor Gericht zeigt, Unrecht sind. Das ist nur mit Absicht
zu erklären. Der Staat versucht, sich an seinen Bürger
ungerechtfertigt zu bereichern. Er vertraut darauf,
dass sie sich nicht wehren.
Besonders ärgerlich: bei solchen
Entscheidungen geht es oft ums Geld. Geld zurück bekommt
aber nur der, der rechzeitig gegen Gebühren- und Steuerentscheide
Einspruch eingelegt hat. Alle anderen gehen leer aus.
Der Staat gewinnt also immer! Ein Grund mehr, ihm Absicht
zu unterstellen.
Reformen – eine Bankrotterklärung
(März 2006)
Wenn Politiker von Reformen
sprechen – meistens mit Stolz, wenn sie eine vollbracht
haben – ist es doch meistens nichts anderes als ein
Eingeständnis, jahrelang eine Entwicklung verschlafen
zu haben. Ein klassisches Beispiel ist die sog. Rentenreform.
Unsere Gesellschaft verändert
sich kontinuierlich, nicht in 20-Jahres-Sprüngen. Was
wir brauchen ist also eine stetige Justierung, ein ständiges
Anpassen in kleinen Schritten von Gesetzen, Vorschriften
usw. Was wir nicht brauchen, sind brutale Einschnitte
alle 20 Jahre, weil die Hütte lichterloh brennt.
Ertragsmitteilung - oder so wütet der Steuerwahnsinn
(Jan. 2006)
Zu einem Aktienfonds muss die
Bank zum Jahresende folgende Angaben machen:
-
Einnahmen aus Kapitalvermögen
ohne Halbeinkünfteverfahren (HEV)
-
Einnahmen aus Dividenden
im HEV
-
Ausländischer Ertragsanteil
zu 100% im HEV
-
Ausländischer Ertragsanteil
zu 50% im HEV
-
Anrechenbare ausländische
Quellensteuer
-
Thesaurierungsbetrag ohne
Steuern
-
Zinsabschlagsteuer 30%
-
Solidaritätszuschlag darauf
-
Kapitalertragsteuer 20%
-
Solidaritätszuschlag darauf
Ein Wertpapier - aber sage und
schreibe 10, in Worten "zehn" steuerliche
Angaben, die alle in der Steuererklärung angegeben werden
müssen. Eine Steuererklärung, die nicht etwa von einem
Großkonzern verlangt wird, nein von einem ganz normalen
privaten Sparer!
Da gab es doch mal einen CDU-Politiker,
der wollte, dass die Steuererklärung auf einen Bierdeckel
passt. Spätestens an diesem Fall hätte er kapituliert.
Mehrwertsteuer - oder die Logik der großen Koalition
(Nov. 2005)
Frau Merkel forderte eine Mehrwertsteuererhöhung
von 2 %, Herr Müntefering wollte vor der Wahl keine
Erhöhung. Als man sich die Macht gesichert hatte, konnte
man es sich leisten, sich in der Mitte zu treffen -
bei 3%.
Sensitive – oder wie man Menschen vergiftet (Nov. 2005)
“Sensitive“, diese
Zusatzbezeichnung steht immer häufiger auf Produkten
der Waschmittel- und Kosmetikindustrie. Offenbar haben
die auch schon entdeckt, dass durch die unnötige Zugabe
von Duft- und Farbstoffen immer mehr Menschen an Allergien
erkranken. So weist beispielsweise ein Waschmittelhersteller
auf seiner Homepage darauf hin, dass sein „Sensitive“-Produkt
für Verbraucher gedacht ist, bei denen das „normale“
Waschmittel Hautrötungen auslöst. Verschärft wird das
Problem durch die Wassersparfunktion moderner Waschmaschinen,
die die Wäsche nicht vollständig klarspülen. Selbst
in Geschirrspülmitteln und Haushaltreinigern findet
man Duft- und Farbstoffe, die nur den einzigen Effekt
haben, den Anwender krank zu machen. Ist er erst mal
von einer Allergie betroffen, wird er sie sein Leben
lang nicht mehr los.
Auch die Politik in Brüssel
ist jetzt aufgewacht. Eine EU-Richtlinie soll die Hersteller
verpflichten, die allergenen Duftstoffe zu deklarieren.
Besser wäre es, den Einsatz krankmachender Stoffe zu
verbieten.
Frau Merkel beginnt bewusst
mit einem Verfassungsbruch (Nov. 2005)
Das hat es in der Geschichte
der Bundesrepublik noch nicht gegeben, dass eine Regierung
gleich mit einem bewussten Verfassungsbruch, und zwar
durch ihren Haushalt für 2006, beginnt. Gemeint ist
die Vorschrift des Grundgesetzes, wonach die Neuverschuldung
nicht die Höhe der Investitionen übersteigen darf. Man
stelle sich das Geschrei des CDU vor, wenn das zur Zeit
der Rot/Grün-Regierung passiert wäre!
Ebenso wird der Haushalt 2006,
wie schon zu Eichels Zeiten üblich, wiederum das Euro-Stabilitätskriterium
verletzten, wonach die Neuverschuldung maximal 3% des
Bruttoinlandsproduktes betragen darf.
In der Opposition wird lauthals
die Schuldenpolitik der Regierung (zu Recht) angegriffen,
regiert man aber selber gilt wieder das Wort "Was
interessiert mich mein Geschwätz von gestern".
Fernsehen - nur noch Masse statt Klasse (Nov. 2005)
Sie erinnern sich vielleicht
noch an die 60-ziger Jahre. Es gab nur ein oder zwei
Fernsehprogramme, nach heutigen Maßstäben einfache Technik:
ohne Farbe und Stereo, in mäßiger Bildqualität, ohne
Computeranimation und sonstigen technischen Spielereien,
ohne aufwendige Aufnahmetechnik. Gesendet wurde nur
4 Stunden am Abend. Dafür ein Programm mit höchstem
Niveau. Manche Sendungen waren richtige Straßenfeger.
Es gab Schauspiel und Oper, Fernsehspiele aus dem Studio
und das alles vielfach sogar live. Unterhaltungssendungen
- wir erinnern uns noch alle an Frankenfeld und Kulenkampf
- kamen ohne mit flippigen Lichteffekten überladener
Kulisse aus, ohne Marktschreierei nach amerikanischem
Vorbild. Und Werbung? Die gab es natürlich auch nicht.
Und heute? Heute ist es genau
anders herum. Immer mehr Sender, immer mehr Technik,
aber immer weniger Qualität. Die Sender schauen nur
noch auf die Quote, um ihre Werbeeinnahmen zu sichern,
damit sie Millionen für Stars, Sportübertragungen und
so Überflüssigem wie Kinderfernsehen und 24-Stunden-Programm
zusammenbekommen. Um dies zu erreichen, muss das gesendet
werden, was die breite Masse sehen will: möglichst einfache
Kost. Wo bei das Fernsehen den Geschmack des Publikums
selber formt. Wer immer nur Magerkost vorgesetzt bekommt,
ist eines Tages damit zufrieden.
Dazu das immer gleiche Programmschema.
Man weiß schon auf Jahre im voraus, was beispielsweise
am Dienstag Abend gesendet wird. Wobei sich die Sender
dann auch noch durch ähnliche Sendungen zum Verdruss
der Zuschauer Konkurrenz machen.
Ein weiteres Ärgernis ist die
Berichterstattung bei Großereignissen wie z. B. bei
Wahlen. Alle Sender, besonders die Öffentlich-Rechtlichen,
bringen dann ein völlig identisches (weil besonders
billiges) Programm. So erfüllt das Fernsehen seinen "öffentlichen
Bildungsauftrag".
Unternehmensführung durch Versuch und Irrtum (Nov. 2005)
Vor einiger Zeit lautete die
Losung bei den Managern „Diversifikation“. Durch Hinzukauf
meist maroder Unternehmen versuchten die Manager sich
möglichst breit „aufzustellen“. Vielleicht auch, um
der Welt zu zeigen, wie viel Geld in der Firmenkasse
ist. So wurden branchenfremde Unternehmen eingegliedert,
von denen man offensichtlich nicht viel verstand. Beispielsweise
kaufte Autobauer Daimler Firmen wie AEG oder Fokker,
Stromerzeuger RWE kaufte im Firmen im Bereich der Wasserversorgung
und Müllbeseitigung hinzu.
Jetzt merkte man, nachdem man
Milliarden - Geld, das man besser den Aktionären als
Dividende ausgezahlt hätte - in den Sand gesetzt hatte,
dass es klüger gewesen wäre, sich des alten Sprichwortes
zu erinnern: „Schuster bleibt bei deinen Leisten“. Also
erfand man eine neue Parole, sie lautet jetzt: „Fokuszierung
auf die Kernkompetenzen“. Die betroffenen Arbeitnehmer
hätten es einfacher ausgedrückt mit „Rein in die Kartoffeln,
raus aus den Kartoffeln“. Alles was nun nicht zum Kerngeschäft
gehört, zuvor teuer gekauft, fliegt jetzt wieder raus.
Fazit: Von Managern die Millionen
verdienen und Milliarden bewegen, darf man mehr Sorgfalt
und Fähigkeit im Umgang mit dem ihnen anvertrautem Kapital
erwarten. Man darf erwarten, dass sie nicht wie bei
einer Modewelle – mal Diversifikation, mal Kerngeschäft
– unisono alles nachmachen, was andere Managerkollegen
ihnen vorgemacht haben.
Jugendwahn in der Werbung
Es ist immer wieder zu beobachten,
dass in der Werbung nur junge Leute unter 30 angesprochen
werden. Ältere werden nur beachtet, wenn es um Treppenlifte
und Mittel gegen Blasenschwäche geht. Hierin sehe ich
eine Diskriminierung der Senioren. Gerade diese Personengruppe
verfügt häufig über ausreichende finanzielle Mittel,
da sie die Themen Eigenheim , Altersvorsorge, Kindererziehung
längst abgeschlossen haben und nun sorgenfreier konsumieren
können. Zudem verfügen sie über viel Freizeit, die gestaltet
werden muss. Die Werbestrategen haben das jedoch noch
nicht erkannt.
Steuerchaos in Deutschland
Man sagt, dass etwa 70% der
weltweiten Steuerliteratur in deutscher Sprache verfasst
ist. Besser als mit dieser Zahl kann man den Steuerwahnsinn
in Deutschland kaum deutlich machen. Und es geht immer
noch weiter. Erst zum Jahresanfang 2005 hat der Gesetzgeber
uns mit dem neu erfundenen Alterseinkünftegesetz beglückt.
Es ist ein Skandal, dass ein Steuerpflichtiger nicht
mehr ohne Steuerberater bzw. einschlägiger Software
seine Steuererklärung erstellen kann. Trotzdem wird
von ihm verlangt, dass er mit seiner Unterschrift die
Richtigkeit seiner Steuererklärung bestätigt, was er
unmöglich mit reinem Gewissen tun kann.
Ältere gehören zum alten
Eisen?
Nicht ohne Stolz stelle ich
fest, dass ich diese, meine erste Homepage als über
60-jähriger Rentner ohne fremde Hilfe erstellt habe
(Spötter mögen sagen: "Das merkt man") und
dass ich, wie weiter hinten dokumentiert, noch Berge
besteigen kann. Für die Jungmanager in der Wirtschaft
haben jedoch schon 50-Jährige keine Chance mehr, trotz
ihrer langjährigen Berufserfahrung!
Ökosteuer – oder was interessiert mich mein Geschwätz
von gestern (Juli 2005)
Als Rot/Grün die Ökosteuer einführte,
wurde sie von der CDU vehement bekämpft. Jetzt, da sich
die CDU auf den Regierungswechsel vorbereitet, ist die
Rücknahme der Ökosteuer selbstverständlich kein Thema.
Im Gegenteil: Frau Merkel plant eine Erhöhung der Mehrwertsteuer
auf 18%, um damit die Lohnnebenkosten zu senken.
Wieder sind die Rentner die Dummen. Bei der Mehrwertsteuer
sind sie voll dabei, eine Kompensation über die Lohnnebenkosten
bekommen sie nicht.
Widerstand in der Opposition
erweist sich wieder einmal nur als Scheingefecht fürs
Volk. Kommt es zum Schwur, gilt das alles nicht mehr.
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