Meine Meinung
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Ablage für Wahlreden:

Das 500.000.000.000€-Rettungspaket
für die Banken (Okt. 2008)
Ein Rettungspaket vom Steuerzahler für die stolzen deutschen Banken mit
ihren hochbezahlten Managern: Wenn die Lage nicht so furchtbar ernst wäre,
man könnte herzlich darüber lachen!
Bei dem nächsten Rentenerhöhungstermin wird das Geschrei der Politiker
wieder groß sein!
Die Koalition ist sich ausnahmsweise einig.
Ohne wochenlanges Gezerre genehmigen sie sich eine 10%
Diätenerhöhung. Zum Vergleich: die Renten werden 2008 um
1% steigen.
Sonst arbeitet die Koalition weniger
effektiv. Wochenlang streitet man sich wie die Kesselflicker über jedes
Problem, nur wenn es um die eigenen Pfründe geht, zeigt man noch
Handlungsfähigkeit. Die Opposition (Grüne, Linke, FDP) stimmten zwar
dagegen, aber es ist nicht bekannt, dass sie ihre Erhöhung gemeinnützigen
Zwecken spenden werden. Sie konnten gefahrlos opponieren und damit bei
ihrer Klientel Pluspunkte sammeln, wussten sie doch, dass sie trotzdem die
Erhöhung bekommen werden.
Gerd Schröder entdeckte im Wahlkampf 1998
sein Herz für die kleinen Leute. Er bezeichnete die Rentenkürzungspläne der
Kohl-Regierung lautstark als "unanständig". Als er aber an der Macht war,
griff er den Rentnern noch viel tiefer in die Tasche!
Nun entdeckt Kurt Beck unter dem Druck der
"Linken" sein soziales Gewissen ......
Warum sollen die Wähler der SPD noch Mal auf
den Leim gehen?
Endstation
Der Bürger hat genau einen Monat Zeit, beim Finanzamt Einspruch
einzulegen. Da der normale Bürger keine Chance hat, das Steuerchaos zu
durchblicken und oftmals verspätet über die Rechtssprechung in den Medien
informiert wird, ist diese Frist viel zu kurz bemessen.
Das Finanzamt hat 10 Jahre Zeit, in alten Sachen rumzuwühlen; 120 mal so
lang wie der Steuerpflichtige! Das ist Recht, Gerechtigkeit sieht anders
aus. Es ist ein Skandal, wie der Staat immer wieder mit seinen Bürgern
umspringt.
Der Bundestag beschloss die Reform der Unternehmenssteuern. Die
Großindustrie zahlt jährlich 5 Mrd. Steuern weniger, wenn sie denn
überhaupt was zahlt.
Das Geld stammt von den sog. kleinen Leuten:
-
Von der Rentensteuer
-
Von der erneuten Halbierung des Sparerfreibetrages (von
ursprünglich 3000€ auf 750€)
-
Von der Mehrwertsteuererhöhung um 3%
-
Von der Abgeltungssteuer, die besonders Aktiensparer
(Altersvorsorge) trifft
Solche Gesetze werden den SED-PDS-WASG-Linken noch mehr Zulauf bringen
und das ist nicht gut für unser Land, aber das wird dann von CDU und SPD
mit Krokodilstränen beklagt.
Ein Meinungsforschungsinstitut (den Namen lasse ich
mal lieber weg) rief mich an, um meine Meinung zu Funk und Fernsehen
zu hören. Zuerst wurde gefragt, ob Personen zwischen 19 und 59 Jahren im
Haushalt leben. Als ich das verneinte, war das Gespräch auch schon
beendet.
Die hatten einfach kein Interesse an der Meinung
eines über 59-Jährigen. Das ist Altersdiskrimierung! Es ist schon
schlimm genug, wenn die Gesellschaft in Teilen den Alten den Eindruck
vermittelt, als würde sie ihnen nicht die Rente gönnen. Aber jetzt
werden wir auch noch nicht einmal mehr nach unserer Meinung gefragt. Wir
zählen einfach nicht mehr!
Da lässt sich auch leicht vorstellen, für welche
Altersgruppe heute nur noch Fernsehen produziert wird.
"Deutschland sucht den Superstar", "Big Brother" und
ähnlich geistreiche Produkte lassen grüßen.
Nach Auskunft des Büros
gegen Altersdiskriminierung e.V. besteht keine gesetzlich Handhabe
gegen diese Form der Altersdiskriminierung. Die Abgeordneten wollten das
nicht im Gesetz drinstehen haben und haben sich dem Druck der
Wirtschaftslobby gebeugt.
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7%
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19%
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Äpfel Kaffeebohnen Pferde Taxi Schokolade Hundefutter Zahnersatz |
Apfelsaft Tasse Kaffee Esel Bahncard Medikamente Windel Zahnbürste |
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Was beides mit einander zu
tun hat? Auf den ersten Blick nichts, es sei denn, man schaut sich die
Mehrwertsteuerliste an. Hundefutter wird mit dem ermäßigten Steuersatz
von 7% beaufschlagt (wie Lebensmittel), für Windel gelten 19%. Die Hunde
sind dem Staat also wichtiger als die Babys.
Auch sonst herrscht in der Mehrwertsteuerliste Chaos.
"Diese Liste ist ein
Ergebnis erfolgreicher Lobbyarbeit" (Karl Heinz Däke,
Präsident des Steuerzahlerbundes).
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Am 1.1.2007 werden Benzin und
Diesel rund 6 Cent teurer. 3 Cent weil Biokraftstoff beigemischt werden
soll, 3 Cent wegen der Mehrwertsteuererhöhung.
Trauen Sie keinem Politiker, der mal wieder die hohen Treibstoffpreise
beklagt und den Mineralölgesellschaften die Schuld gibt. Die Politik ist
für die Preistreiberei verantwortlich! Ihr Name ist Merkel und Beck!
Unfair
(Sept. 2006)
"Es ist unfair,
Regierungsparteien an ihren Wahlversprechen zu messen", sagte Franz
Müntefering, der Vizekanzler.
Eigentlich sagt er damit nichts Neues. Die Wähler wissen längst, was sie
von Wahlversprechen zu halten haben. Neu ist höchstens, dass es mal einer
von denen zugibt. Jetzt haben wir es aber aus berufenem Munde: es lohnt
sich nicht mehr, denen zuzuhören, oder noch kürzer: Politiker lügen
sowieso.
Damit wir es bis zur
nächsten Wahl nicht vergessen. Bis jetzt hat sie:
-
Die Mehrwertsteuer um 3 % erhöht
-
Die Pendlerpauschale gekürzt
-
Den Sparerfreibetrag halbiert
-
Den Krankenkassenbeitrag um 0,5% erhöht, nennt sich Gesundheitsreform

-
Gesundheitssoli angekündigt
-
Unbeschränkte Besteuerung von Veräußerungsgewinnen angekündigt
Ich fürchte, die Liste ist
noch lange nicht zu Ende!
Man stelle sich vor: Gerhard
Schröder wäre noch Kanzler und würde die höchste Steuererhöhung in
der Geschichte der Republik verkünden. Wie würde sich wohl die Union,
speziell Frau Merkel verhalten. Sie würde lautstark über die Regierung
herfallen. Und jetzt, da nicht Schröder, sondern Merkel Kanzler ist?
Eben!
Wer sich fragt, ob ein Politiker glaubwürdig ist, sollte sich fragen, ob
er ihm einen Gebrauchtwagen abkaufen würde. Vor dieser Frage gestellt,
würde ich zu Fuß gehen.
Die Erhöhung der
Mehrwertsteuer soll, so Merkel, zur Sanierung der Staatsfinanzen verwendet
werden. Diese befinden sich in der Tat in einem katastrophalen Zustand.
Doch wer ist dafür verantwortlich? Es sind die gleichen
"Fachleute", die jahrzehntelang die Finanzen ruiniert haben und
jetzt natürlich genau wissen, wie man das wieder in Ordnung bringt! Da kann
man doch gleich einen Wolf zum Schafshüten nehmen.
Benzinpreiserhöhung
- der Staat weint Krokodilstränen (April 2006)
Immer wieder prangert der
Staat die Preistreiberei an den Tankstellen an, wie gerade
Verkehrsminister Tiefensee. Sicherlich nicht zu Unrecht. Dennoch ist
dieses Klagen heuchlerisch. Fakt ist, dass 65% des Benzinpreises aus
verschiedenen Steuern (Mineralöl- Öko-, Mehrwertsteuer) besteht.
Weitere 3 % Mehrwertsteuer kommen 2007 dazu. Damit bestimmt der Staat in
erster Linie den Preis und nicht die Ölgesellschaften. Er verdient sogar
bei jeder Preiserhöhung kräftig mit. Mit 65% ist er dabei.
Eine ähnliche, aber genauso heuchlerische Kritik ist immer wieder bei
Strompreiserhöhungen zu hören, auch die werden zu einem großen Teil
durch verschiedene Steuern bestimmt.
verspricht immer wieder der
Staat im Katastrophenfall seinen Bürgern, wie jüngst beim
Elbehochwasser. Dagegen ist nichts zu sagen, jedoch die Formulierung
"unbürokratisch" gibt Anlass zur Kritik. Weiß der Staat
überhaupt, was das ist? Ist er nicht ein Symbol der Bürokratie
schlechthin? Solche Versprechen kommen mir dann immer wieder vor, wie ein
Schuldeingeständnis; wie eine Selbsterkenntnis, die ohne Folgen bleibt.
Bürokratieabbau wäre die Schlussfolgerung dieser Selbsterkenntnis.
Darauf wartet der Bürger jedoch vergebens. Hoffentlich nicht auch die
versprochene Hilfe!
Es kommt immer wieder vor,
dass sich Bürger vor den höchsten Bundesgerichten (Verfassung, Finanzen,
Sozial) ihr Recht erstreiten müssen. Das Ergebnis ist dann jedes Mal eine
Ohrfeige für den Gesetzgeber. Wie kommt es dazu? Der Gesetzgeber verfügt
über einen Stab hochqualifizierter Ratgeber und Rechtsexperten. Dennoch
werden Gesetze beschlossen, die, wie sich später vor Gericht zeigt,
Unrecht sind. Das ist nur mit Absicht zu erklären. Der Staat versucht,
sich an seinen Bürger ungerechtfertigt zu bereichern. Er vertraut darauf,
dass sie sich nicht wehren.
Besonders ärgerlich: bei
solchen Entscheidungen geht es oft ums Geld. Geld zurück bekommt aber nur
der, der rechzeitig gegen Gebühren- und Steuerentscheide Einspruch
eingelegt hat. Alle anderen gehen leer aus. Der Staat gewinnt also immer!
Ein Grund mehr, ihm Absicht zu unterstellen.
Wenn
Politiker von Reformen sprechen – meistens mit Stolz, wenn sie eine
vollbracht haben – ist es doch meistens nichts anderes als ein
Eingeständnis, jahrelang eine Entwicklung verschlafen zu haben. Ein
klassisches Beispiel ist die sog. Rentenreform.
Unsere
Gesellschaft verändert sich kontinuierlich, nicht in 20-Jahres-Sprüngen.
Was wir brauchen ist also eine stetige Justierung, ein ständiges Anpassen
in kleinen Schritten von Gesetzen, Vorschriften usw. Was wir nicht
brauchen, sind brutale Einschnitte alle 20 Jahre, weil die Hütte
lichterloh brennt.
Zu einem
Aktienfonds muss die Bank zum Jahresende folgende Angaben machen:
-
Einnahmen aus Kapitalvermögen ohne Halbeinkünfteverfahren (HEV)
-
Einnahmen aus Dividenden im HEV
-
Ausländischer Ertragsanteil zu 100% im HEV
-
Ausländischer Ertragsanteil zu 50% im HEV
-
Anrechenbare ausländische Quellensteuer
-
Thesaurierungsbetrag ohne Steuern
-
Zinsabschlagsteuer 30%
-
Solidaritätszuschlag darauf
-
Kapitalertragsteuer 20%
-
Solidaritätszuschlag darauf
Ein Wertpapier - aber sage und schreibe 10, in Worten
"zehn"
steuerliche Angaben, die alle in der Steuererklärung angegeben werden
müssen. Eine Steuererklärung, die nicht etwa von einem Großkonzern
verlangt wird, nein von einem ganz normalen privaten Sparer!
Da gab es doch mal einen CDU-Politiker, der wollte, dass die
Steuererklärung auf einen Bierdeckel passt. Spätestens an diesem Fall
hätte er kapituliert.
Frau Merkel
forderte eine Mehrwertsteuererhöhung von 2 %, Herr Müntefering wollte
vor der Wahl keine Erhöhung. Als man sich die Macht gesichert hatte, konnte man es
sich leisten, sich in der Mitte zu treffen - bei 3%.
“Sensitive“,
diese Zusatzbezeichnung steht immer häufiger auf Produkten der
Waschmittel- und Kosmetikindustrie. Offenbar haben die auch schon
entdeckt, dass durch die unnötige Zugabe von Duft- und Farbstoffen immer
mehr Menschen an Allergien erkranken. So weist beispielsweise ein
Waschmittelhersteller auf seiner Homepage darauf hin, dass sein „Sensitive“-Produkt
für Verbraucher gedacht ist, bei denen das „normale“ Waschmittel
Hautrötungen auslöst. Verschärft wird das Problem durch die
Wassersparfunktion moderner Waschmaschinen, die die Wäsche nicht
vollständig klarspülen. Selbst in Geschirrspülmitteln und
Haushaltreinigern findet man Duft- und Farbstoffe, die nur den einzigen
Effekt haben, den Anwender krank zu machen. Ist er erst mal von einer
Allergie betroffen, wird er sie sein Leben lang nicht mehr los.
Auch die Politik in Brüssel ist jetzt aufgewacht. Eine EU-Richtlinie soll
die Hersteller verpflichten, die allergenen Duftstoffe zu deklarieren.
Besser wäre es, den Einsatz krankmachender Stoffe zu verbieten.
Das
hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben, dass eine
Regierung gleich mit einem bewussten Verfassungsbruch, und zwar durch
ihren Haushalt für 2006, beginnt. Gemeint ist die Vorschrift des
Grundgesetzes, wonach die Neuverschuldung nicht die Höhe der
Investitionen übersteigen darf. Man stelle sich das Geschrei des CDU vor,
wenn das zur Zeit der Rot/Grün-Regierung passiert wäre!
Ebenso wird der Haushalt 2006, wie schon zu Eichels Zeiten üblich,
wiederum das Euro-Stabilitätskriterium verletzten, wonach die
Neuverschuldung maximal 3% des Bruttoinlandsproduktes betragen darf.
In der Opposition wird lauthals die Schuldenpolitik der Regierung (zu
Recht) angegriffen, regiert man aber selber gilt wieder das Wort "Was
interessiert mich mein Geschwätz von gestern".
Sie erinnern sich vielleicht noch an die 60-ziger Jahre. Es gab
nur ein oder zwei Fernsehprogramme, nach heutigen Maßstäben einfache
Technik: ohne Farbe und Stereo, in mäßiger Bildqualität, ohne
Computeranimation und sonstigen technischen Spielereien, ohne aufwendige
Aufnahmetechnik. Gesendet wurde nur 4 Stunden am Abend. Dafür ein
Programm mit höchstem Niveau. Manche Sendungen waren richtige
Straßenfeger. Es gab Schauspiel und Oper, Fernsehspiele aus dem Studio
und das alles vielfach sogar live. Unterhaltungssendungen - wir erinnern
uns noch alle an Frankenfeld und Kulenkampf - kamen ohne mit flippigen
Lichteffekten überladener Kulisse aus, ohne Marktschreierei nach
amerikanischem Vorbild. Und Werbung? Die gab es natürlich auch
nicht.
Und heute? Heute ist es genau anders herum. Immer mehr Sender,
immer mehr Technik, aber immer weniger Qualität. Die Sender schauen
nur noch auf die Quote, um ihre Werbeeinnahmen zu sichern, damit sie
Millionen für Stars, Sportübertragungen und so Überflüssigem wie
Kinderfernsehen und 24-Stunden-Programm zusammenbekommen. Um dies zu
erreichen, muss das gesendet werden, was die breite Masse sehen will:
möglichst einfache Kost. Wo bei das Fernsehen den Geschmack des Publikums
selber formt. Wer immer nur Magerkost vorgesetzt bekommt, ist eines Tages
damit zufrieden.
Dazu das immer gleiche Programmschema. Man weiß schon auf Jahre im
voraus, was beispielsweise am Dienstag Abend gesendet wird. Wobei sich die
Sender dann auch noch durch ähnliche Sendungen zum Verdruss der Zuschauer
Konkurrenz machen.
Ein weiteres Ärgernis ist die Berichterstattung bei Großereignissen wie
z. B. bei Wahlen. Alle Sender, besonders die Öffentlich-Rechtlichen,
bringen dann ein völlig identisches (weil besonders billiges)
Programm.
So erfüllt das Fernsehen seinen "öffentlichen
Bildungsauftrag".
Vor einiger Zeit lautete die Losung bei den Managern „Diversifikation“.
Durch Hinzukauf meist maroder Unternehmen versuchten die Manager sich möglichst
breit „aufzustellen“. Vielleicht auch, um der Welt zu zeigen, wie viel
Geld in der Firmenkasse ist. So wurden branchenfremde Unternehmen
eingegliedert, von denen man offensichtlich nicht viel verstand.
Beispielsweise kaufte Autobauer Daimler Firmen wie AEG oder Fokker,
Stromerzeuger RWE kaufte im Firmen im Bereich der Wasserversorgung und Müllbeseitigung
hinzu.
Jetzt merkte man, nachdem man Milliarden - Geld, das man besser den Aktionären
als Dividende ausgezahlt hätte - in
den Sand gesetzt hatte, dass es klüger gewesen wäre, sich des alten
Sprichwortes zu erinnern: „Schuster bleibt bei deinen Leisten“. Also
erfand man eine neue Parole, sie lautet jetzt: „Fokuszierung auf die
Kernkompetenzen“. Die betroffenen Arbeitnehmer hätten es einfacher
ausgedrückt mit „Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“.
Alles was nun nicht zum Kerngeschäft gehört, zuvor teuer gekauft, fliegt jetzt wieder raus.
Fazit: Von Managern die Millionen verdienen und Milliarden bewegen, darf
man mehr Sorgfalt und Fähigkeit im Umgang mit dem ihnen anvertrautem
Kapital erwarten. Man darf erwarten, dass sie nicht wie bei einer
Modewelle – mal Diversifikation, mal Kerngeschäft – unisono alles
nachmachen, was andere Managerkollegen ihnen vorgemacht haben.
Es ist immer wieder zu beobachten, dass in der Werbung nur junge Leute unter
30 angesprochen werden. Ältere werden nur beachtet, wenn es um
Treppenlifte und Mittel gegen Blasenschwäche geht. Hierin sehe ich eine
Diskriminierung der Senioren. Gerade diese Personengruppe verfügt häufig
über ausreichende finanzielle Mittel, da sie die Themen Eigenheim ,
Altersvorsorge, Kindererziehung längst abgeschlossen haben und nun
sorgenfreier konsumieren können. Zudem verfügen sie über viel Freizeit,
die gestaltet werden muss. Die Werbestrategen haben das jedoch noch
nicht erkannt.
Man sagt, dass etwa 70% der weltweiten Steuerliteratur in deutscher
Sprache verfasst ist. Besser als mit dieser Zahl kann man den Steuerwahnsinn in
Deutschland kaum deutlich machen. Und es geht immer noch weiter. Erst zum
Jahresanfang 2005 hat der Gesetzgeber uns mit dem neu erfundenen
Alterseinkünftegesetz beglückt. Es ist ein Skandal, dass ein
Steuerpflichtiger nicht mehr ohne Steuerberater bzw. einschlägiger Software
seine Steuererklärung erstellen kann. Trotzdem wird von ihm verlangt, dass er
mit seiner Unterschrift die Richtigkeit seiner Steuererklärung bestätigt, was
er unmöglich mit reinem Gewissen tun kann.
Nicht ohne Stolz stelle ich fest, dass ich diese, meine erste
Homepage als über 60-jähriger Rentner ohne fremde
Hilfe erstellt habe (Spötter mögen sagen: "Das merkt
man") und dass ich, wie weiter hinten dokumentiert, noch
Berge besteigen kann. Für die Jungmanager in der Wirtschaft
haben jedoch schon 50-Jährige keine Chance mehr, trotz ihrer
langjährigen Berufserfahrung!
Als Rot/Grün die Ökosteuer einführte, wurde sie von der CDU
vehement bekämpft. Jetzt, da sich die CDU auf den
Regierungswechsel vorbereitet, ist die Rücknahme der Ökosteuer
selbstverständlich kein Thema. Im Gegenteil: Frau Merkel
plant eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 18%, um damit die
Lohnnebenkosten zu senken.
Wieder sind die Rentner die Dummen. Bei der Mehrwertsteuer
sind sie voll dabei, eine Kompensation über die
Lohnnebenkosten bekommen sie nicht.
Widerstand in der Opposition erweist sich wieder einmal nur als
Scheingefecht fürs Volk. Kommt es zum Schwur, gilt das alles
nicht mehr.
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