|
Auf der Halde Rungenberg wurde der Abraum der Zechen Hugo und Ewald
aufgeschüttet. Mehrere Wege und eine Treppe führen nach oben auf die
weitläufige Anlage. Sie ist bis auf die Doppelpyramide weitgehend
begrünt. Dort
genießt man einen weiten Rundblick über das mittlere Ruhgebiet.
Anfahrt: Autobahn A2, Ausfahrt Gelsenkirchen-Buer, im
Kreisverkehr (Hinweisschild Buer) 2. Ausfahrt. Immer geradeaus bis zum
Ende, rechts abbiegen in die Horster Str., links rein in die
Schüngelbergstr.

|
Gerahmte Bilder können
durch Anklicken vergrößert werden
|
|
|

|

Der Haldengipfel, angelegt als zweistufige Pyramide mit einer
Kantenlänge von 125m, deren Spitze
geteilt ist.
Bild links:
Aufgang von der Schüngelbergsiedlung, die Nordseite |
Lichtplastik "Nachtzeichen"
von Klaus Noculak und Hermann EsRichter
2 Spiegelscheinwerfer, die
etwa 65 Meter von einander entfernt sind, verbinden mit ihren
Strahlen in der Nacht die Doppelpyramide.
Licht RUHR.2010

Als passende Musik empfehle ich:
Youtube:
Modest Moussorgsky, "Eine Nacht auf dem kahlen Berge"
|
|

Nordseite
|

Einer der Scheinwerfer
|
|

Blick auf die Schalke-Arena
|

Blick vom Haldengipfel nach Norden auf die Zeche Hugo, hinten das
Kraftwerk und die Halde Scholven
|
Schienenplateau von Klaus Noculak und Hermann EsRichter
Was der Verfasser respektlos als
"Rindersperre" bezeichnet, ist ein Kunstwerk mit dem Titel
"Schienenplateau". Auf einer Fläche von ca. 40-50 Metern wurde aus
Eisenbahnschienen ein Flächenrelief erstellt. ´Zitat
www.route-industriekultur.de "Das skulpturale Strukturfeld in
Form einer monumentalen Ellipse vereint historische, regionale und
aktuelle Bezüge". Zitat Ende. Das muss dem Betrachter auch gesagt
werden! Für den Fotografen ergaben sich jedoch interessante
Perspektiven. Also doch Kunst? |
|

Blick von oben auf das "Schienenplateau"
|

Froschperspektive
|
|

Die Längst- ...
|

... und Quersicht.
Das Feld glänzt im Gegenlicht.
|
|
Kritische Anmerkungen des Verfasser:
-
Es darf bezweifelt werden, dass der so angelegte
Haldengipfel lange Bestand haben wird. Erosion durch Regenwasser
und Abtragung durch die vielen Besucher, die ihn begehen, sorgen
für eine Einebnung. Schon jetzt sind die Fundamente der
Scheinwerfer teilweise freigelegt, vermutlich waren auch die
durch Rohre geschützten Stromkabel ursprünglich nicht sichtbar (siehe Foto).
-
Die Scheinwerfer tragen zu einer Art optischer
Umweltverschmutzung bei, die immer mehr verhindert, dass man in
den Städten den Sternenhimmel bewundern kann.
-
Das Schienenplateau wuchert langsam zu und wird so der
Betrachtung entzogen, aber vielleicht ist gerade das Absicht der
Künstler.
Ansicht bei Google-Earth
|
Siedlung Schüngelberg
|
|

Schüngelbergsiedlung
|
Nördlich, am Fuß der
Halde befindet sich die historische Siedlung
Schüngelberg, die ab 1897 entstand. Sie wurde mit modernen
Reihenhäusern ergänzt.
Route Industriekultur |