Günter Pilger

Bochumer Verein

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Bochumer Verein, Westpark

Das Gelände des ehemaligen Stahlwerks "Bochumer Verein" ist unter Einbeziehung der verbliebenen Bauwerke zu einem Naherholungspark umgewandelt worden.  Zu bestaunen sind dort die Jahrhunderthalle, das sog. Colosseum, die Kühltürme und der Wasserturm die abends illuminiert werden.
Google-Maps Bochum, Gahlensche Straße

Jahrhunderthalle

Die Halle mit 8900 m² wurde für die Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung 1902 gebaut. Dazu wurde die Halle mit Stuck und Glockenturm verziert. Die luftige Stahlkonstruktion gilt als frühes Beispiel für rein zweckbestimmten Ingenieurbau. 1903 wurde die Halle ohne Verkleidung auf dem Gelände des Bochumer Vereins wieder aufgebaut. Sie diente hier als Gebläsehalle für die Hochöfen des Bochumer Gussstahlwerks. Nach der Stilllegung des Stahlwerks wurde sie 1988 von der Landesentwicklungsgesellschaft NRW übernommen, die sie zur Nutzung für Ausstellungen, Kultur- und Sportveranstaltungen restaurierte.

Lage: 44791 Bochum, Gahlensche Straße

Süd-West-Seite mit davor gesetztem Eingangsbereich
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Süd-West-Seite mit davor gesetztem Eingangsbereich, der die eigentliche Halle leider verdeckt.

 

Jahrhunderthalle mit Wasserturm
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Jahrhunderthalle mit Wasserturm
Innenansicht der Haupthalle
Innenansicht der Haupthalle
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Innenansicht der Haupthalle
Innenansicht der Haupthalle
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Jahrhundertbar
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Jahrhundertbar und Vorhalle innen

 

Nebenhalle
Nebenhalle, das Pumpenhaus
Jahrhunderthalle: Rohre an der Nordseite der Halle
Rohre an der Nordseite der Halle
 
Jahrhunderthalle: Süd-Ost-Seite
Süd-Ost-Seite, davor rekultivierte Fläche
Externer Link Jahrhunderthalle

Turbinenhalle

Die Turbinenhalle ist nur bei Veranstaltungen zugänglich, hier anässlich einer Kunstinstallation. Im hinteren Bereich befinden sich zwei Turbinen, die vermutlich zur Stromversorung des Stahlwerkes dienten.

Turbinenhalle
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Turbinenhalle
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Colosseum

Es ist eine mächtige 16 Meter hohe Stützmauer, die an eine antike römische Arena erinnert, weshalb sie den Namen "Colosseum trägt. Von der Belegschaft wurde sie auch "Klagemauer" genannt. Die Mauer sichert die Erdmassen eines 16 Meter höher gelegenen Plateaus, auf dem ein Stahlwerk stand. Hierzu waren 2,8 Mill. Ziegelsteine erforderlich. Durch Einbau von versteifenden Zwischendecken entstand ein 4-geschossiger Bau für Büros, Waschkauen, Lager usw. Die Anlage wurde etwa 1911/12 errichtet, das Stahlwerk auf dem Plateau wurde 1983 abgebaut und die Fläche vollständig eingeebnet.

Lage: neben der Jahrhunderthalle

Colloseum: Westseite
Westseite

 

Colloseum: Westseite
Westseite
Westseite
Süd-Westseite

 

Stelen von Prof. Friedrich Gräsel
Südeite
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Südseite
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Südseite bei Nacht
Externer Link Pressemitteilung

Westpark

Zugang von der Alleestraße
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Zugang von der Alleestraße

 

Kühltürme
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Kühltürme
Erzbahnschwinge
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Erzbahnschwinge

 


Blick in die Schmiede des benachbarten Werkes


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