|
|
Wasserturm Essen-Huttrop |
|

Lage: Essen-Ost, Steeler Str. 137
Gebaut von 1883-1884 nach Plänen von Otto Intze. Der Tank aus
Schmiedeeisen hat ein Fassungsvermögen von 2000 m³.
Nach schweren Kriegsschäden 1949 in stark vereinfachter Fassade
wiederaufgebaut.
|

Reste des alten Ornaments unterhalb der oberen Fenstereihe.
Am 19. März 1920 kam es hier zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen.
Bürgerwehr und Polizei verschanzten sich im Turm, um ihn gegen
Trupps der "Roten Armee" (eine Antwort auf den
Kapp-Putsch) zu verteidigen. Elf Verteidiger starben bei den
Kämpfen. |
Wasserturm
Essen-Bredeney

Lage: Bredeney, Walter-Sachsse-Weg
Ein nach oben sich verjüngender Betonbau mit 6-eckigem
Grundriss, darüber umlaufende Balustrade, darauf kugelförmiger
Aufsatz aus Stahl. Stillgelegt, Umbau zu Wohnzwecken ca. im Jahr 2000.
|
Wasserturm
Frillendorfer Höhe

Lage: Frillendorf,
Ernestinenstraße.
Gebaut 1925 nach Entwürfen des Architekten Arnold.
Fassungsvermögen 2000m³. Ein zylinderförmiger Bau
mit innenliegendem Treppenhaus und spitzwinkligen Aussteifungsrippen
außen. Die Klinkerfassade ist mit wenigen, dunkleren Steinen punktförmig
verziert. Im oberen Bereich sind Ornamente angebracht.
Ansicht
Rückseite (Nur während der Bauarbeiten erreichbar)
|
|
Wasserturm
Essen-Bedingrade

Lage: Bedingrade, Frintroper Str. 326
Mit Backsteinen kreisrund gemauert, nach oben hin verjüngt,
untergliedert durch Gesimse und Blindfenster in verschiedenen
Formen, abschließend ein spitzbogiger Fries, oben drauf ein
moderner Metallbehälter. |
Wasserturm
Essen-Steele

Lage: Steele, Laurentiusweg 83
Der dreistöckige Ziegelbau mit einem 1000 m³ fassenden
Stahlblechtank wurde 1898 errichtet. Nach der Stilllegung 1984 wurde
er verkauft und 1986 grundlegend restauriert. Er beherbergte bis
2006 eine Galerie. Jetzige Nutzung als Büro mit 300 qm Fläche. Der Turm ist seit 14.05.1987 ein Baudenkmal.
|
|
|
Wasserturm
Mülheim-Fulerum

Lage: Mülheim, Velauer Str.
Zwar in Mülheim gelegen, aber direkt an der Stadtgrenze zu Essen.
Da der dreisäulige Turm in weiten Teilen des Essener Westens zu
sehen ist, wird er hier mit aufgeführt. |
Wasserturm
Essen-Byfang

Lage: Byfang, Nähe Niederweniger Str.
Am Turm befindet sich ein Aussichspunkt mit weitem Blick bis an den
Rand des nördlichen Ruhrgbiets und bis zu den Langenberger Sendern. |
Wasserturm
Isinger Feld

Lage: Isinger Feld, Hochfeldstr. |
Anlagen, die zwar die gleiche Funktion wie klassische
Wassertürme haben, aber wohl nicht als solche bezeichnet werden
können.
|
|
Wasserturm
Essen-Kettwig

Lage: Kettwig, Schmachtenbergstr.
Vom Straßenrand kaum zu erkennen. Keine Landmarke, nur
vollständigkeitshalber aufgeführt. Stillgelegt. |
Trinkwasseranlage Essen-Heidhausen

Lage: Heidhausen, Preutenborbeckstr.
Weiträumig eingezäunt und von Bäumen umgeben. Nur am Tor ist ein
Einblick möglich.
In unmittelbarer Nähe von Essens höchstem Punkt von 202 m ü. NN
|
|
Zeche
Amalie

Lage: Altendorf, Helenenstr.
Vermutlich gehört dieser Wasserturm zu dem im Hintergrund zu
sehenden, stillgelegten Kraftwerk, dient also nicht der
städtischen Trinkwasserversorgung. Die Zeche wurde 1966
stillgelegt. Sie liegt innerhalb des größtenteils
abgerissenen Kruppschen Industriegeländes. Gesprengt am 17.05.2008
|
Erdbehälter
Frankenstrasse

Lage: Bredeney, Frankenstr. / Am Tann
Leider, oder besser erfreulicherweise ist von dieser aus vier Tanks
bestehenden Anlage nicht mehr zu
sehen als dieser Blick durch das Tor. So ist sie ein gutes
Beispiel dafür, wie man hässliche Infrastrukturbauten völlig
unauffällig in Wohngebiete integrieren kann. Weitere Erdbehälter befinden sich in Kupferdreh (Niederweniger
Str.), Kettwig (Meisenburgstr. und Am Bögelsknappen) und in
Schönebeck (Aktienstr.). Diese Anlagen sind alle bauartbedingt kaum
einsehbar und kein lohnendes Fotomotiv.
|
|
Wasserwerk Hügel

Lage: Bredeney, Am TannRest der Trinkwasseranlage der Firma Krupp
von 1875. Hierher, auf die Bredeneyer Höhe, wurde das Wasser aus dem Wolfsbachtal gepumpt, um es dann zur Villa Hügel und in die Wohnsiedlungen bzw. zur Gussstahlfabrik weiterzuleiten.
Stillegung 1945.
|
Das Wasserwerk Wolfsbachtal (Bilder unten) wurde
1901 errichtet. Es pumpte aus 20 Rohrbrunnen das Wasser in das 113m
höher und 6km entfernte Wasserwerk Hügel (Bild links). Damit wurde
die Wasserversorgung für die Villa Hügel, Fabriken und
Wohnsiedlungen sichergestellt. Es wurde 1990 stillgelegt und 1992
unter Denkmalschutz gestellt.
Heutige Nutzung als Künstleratelier, kein
öffentlicher Zugang.
Lage: Ruhrtalstraße 151
(jenseits der Bahnlinie)

|
|
Wasserwerk Wolfsbachtal |

Leider kann man das Grundstück nicht betreten |

Die Kruppschen Ringe am Giebel |
Route Industriekultur |