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Ruhrgebiet im Blickpunkt



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Zeche Hannover, Bochum
Der Malakowturm
Die Zeche wurde ab 1856 errichtet und 1973
stillgelegt. Der Abbruch der umfangreichen Zechenanlage mit
angrenzender Kokerei erfolgte 1980. Lediglich der Malakowturm aus
dem Jahre 1858 über Schacht 1 mit dem Maschinenhaus blieb erhalten.
Der Turm, ein Vorläufer moderner Stahlfachwerktürme, ist 30 Meter hoch und hat
eine Wandstärke von 1,60 Metern. Er wird durch zahlreiche,
nachstellbare Stahlverstrebungen zusammengehalten. Ursprünglich handelte es sich um eine symmetrische Doppelturmanlage
mit 2 Schächten, so dass beim Ausfall einer Anlage immer eine
zweite zur Verfügung stand. Bilder vom 26. Mai 2007 |

Südwest-Seite: Förderturm mit Maschinenhalle. Rechts befand sich
ein gleicher Turm, der 1939 abgerissen und durch einen modernen
Stahlfachwerkturm ersetzt wurde.
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Nordseite: Maschinenhalle mit Förderturm |

Die Turmkrone
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Das oberste Stockwerk im Turm |

Nachspannbare Verstrebungen im Turm |

Kommunikationstechnik
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Ein-/Ausstieg in die Förderkörbe über dem Schacht
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Förderwagen, nicht Loren, wie bei der Führung betont wurde.
Aufschrift am hinteren Wagen:
"Der Letzte von Pluto 30.3.76" |
Die Fördermaschine
Im Maschinenhaus steht die älteste Dampffördermaschine
(1893), die noch am Originalstandort zu sehen ist. Sie konnte 6 Wagen
zu je 500 kg aus 600m Tiefe nach oben befördern. Es handelt sich um
eine Zwillingsmaschine mit einem Dampfdruck von 4,6 Atm. |

Die Fördermaschine mit 2 Zylindern (rechts u. links), der
Treibscheibe (Mitte) und der Teufenanzeiger (rechts neben der
Treibscheibe)
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Ventilsteuerung , 2 Einlass-, 2 Auslassventile, je 2 für jede
Kolbenbewegung |

Schubstange an der Treibscheibe.Hinten an der Wand die Installation "Altes Eisen" des Künstlers
Marcus Kiel. Portraits von Menschen, die mit der Zeche
verbunden waren, vom Kumpel bis Krupp. |

Die Seilscheiben oben im Turm, der obere Umlenkpunkt des Seiles.Hier wurde erstmals die Koepe-Förderung eingesetzt. Beide
3-stöckigen Körbe waren mit einem Seil verbunden, die Körbe
fuhren also gegenläufig. Wenn der eine ganz oben war, war der
andere ganz unten. Dadurch musste nicht wie zuvor das Seil
aufgewickelt werden. Zudem kam durch das Seil ein Gewichtsausgleich
zustande.
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Zeche Hannover
Fotos veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des
LWL - Westfälischen Industriemuseums |
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