Deutsches Bergbau
Museum Bochum
Zwar kein echtes Bergwerk - der Förderturm
wurde von einer echten Zeche dort hingebracht - aber trotzdem
sehr lehrreich mit einem Stollen in 20m Tiefe und vielen
Hallen übertage.
 
Zeche Minister
Achenbach
Colani Ei (Lüntec-Tower)

Der Förderturm der 1990 stillgelegten Zeche Minister Achenbach
in Lünen wurde nach den Plänen von Ligo Colani umgestaltet.
Damit soll der Strukturwandel des Ruhrgebiets verdeutlicht
werden.
 
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Zeche Prosper Haniel
II, Malakoffturm, Bottrop

Der Malakoffturm wurde 1873 errichtet
und 1987 stillgelegt. Ihn zeichnet die damals übliche Bauweise
aus: Ein wuchtiges Mauerwerk aus Ringofensteinen, das sich
nach oben verjüngt und mit Zinnen und Ecktürmen ausgestattet
ist. Benannt worden ist der Turm nach der russischen Festung
Malakoff, Teil der Wehranlagen von Sewastopol auf der Halbinsel
Krim.
Grundmaß: ca. 18 mal 18 Meter, Höhe ca. 30 Meter.
 
Zeche Ewald

Die Zeche Ewald in Herten wurde von 1877 bis 2001 betrieben.
Heute erinnern 2 Fördergerüste, ein Malokoffturm und einige
Betriebsgebäude an ihre Geschichte. Das übrige Gelände ist
für neues Gewerbe erschlossen worden.
 
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Zu der Funktion
des Silos hat mir der Betreiber freundlicherweise diese
Auskunft gegeben:
"Das
bei der Gewinnung der Kohle, bei Unterhaltungsarbeiten der
Grubenräume und bei der Streckenauffahrung anfallenden,
nicht verwertbare taube Gestein (Berge) wird in der Aufbereitung
Prosper II durch verfahrenstechnische Trennung aussortiert.
Ein erheblicher Teil der Berge werden nicht aufgehaldet,
sondern als Baumaterial eingesetzt. Die Lieferung an Baustellen
erfolgt per Lkw. Der grün beleuchtete Bergesilo gehört zur
Verladeanlage der Aufbereitung für diese Berge. In ihm können
3000 t Berge gestapelt werden. Von diesem Bergesilo aus
kann das Bergematerial wahlweise über den Schienenweg oder
über die Straße abgefahren werden." (BW Prosper/Haniel
- BW 26 Tagesbetrieb Pr II)
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